Katzen
Wenn es so etwas wie einen grünen Virus gibt, gibt es auch einen Katzen-Virus?!
Von klein auf bin ich von Katzen umgeben gewesen und mit ihnen groß geworden. Selbst als ich von meinem Elternhaus ausgezogen bin wurde ich von den Vierbeinern weiterhin "verfolgt".
In der Arbeit gibt es zwei Kater, welche ein besseres Leben nicht haben könnten. Rund um sie wird gearbeitet und selbst liegen sie nur ständig im Weg und ignorieren gekonnt das Geschehen um sie herum. Bis zu dem Moment in dem sie hungrig werden oder Streicheleinheiten für nötig halten. ;)
Auch mein bester Freund konnte nicht davon ablassen sich zwei Katzen zu besorgen und hier konnte ich nur bestens beobachten wie die zwei Neuankömmlinge das Blatt von Besitzer und Haustier schnell wendeten.
Das ich selbst gelegentlich zum Angestellten all dieser Katzen geworden bin störte mich nie und irgendwann war ich über die Einstellung "Ich bekomme keine Standard-Haustiere." hinweg.
Als Haustier selbst sind Katzen Standard, aber jede Katze für sich ist speziell.
Chili und Maggie
So entschloss ich mich dazu mir Katzen als Mitbewohner zu organisieren und auf anraten vieler Leute sind es statt einer Katze zwei geworden. Ob ein gemischtes Pärchen oder je zwei Kater oder Katzen war dabei ohne Bedeutung.
Lange musste ich mir auch nicht den Kopf zerbrechen, wie ich zu meinen Katzen kommen soll denn Quellen waren dafür gleich mehrere vorhanden. Bei einem Besuch eines Freundes viel dann die Entscheidung und obwohl sie noch zu jung waren um sie gleich mit zu nehmen wurde ich immer auf den aktuellsten Stand gehalten.
Schlussendlich entschied ich mich für einen roten und einen braunen Tiger aus zwei unterschiedlichen Würfen. An dieser Stelle: Danke Robert!
Gemeinsam transportierte ich sie in einer großen Transportbox und meine anfänglichen Bedenken bezüglich einer mehrstündigen Zugfahrt waren unnötig. Die Zwei schliefen die ganze Zeit durch - doch so einfach war es auch wieder nicht...
...der Schein trog und so schliefen sie zwar friedlich gemeinsam wärend der Zugfahrt, aber als sie aus der Transportbox heraus kamen fauchten sie sich gegenseitig an. Sobald sie allein waren klagten sie aber jämmerlich. Dieses Verhalten ging bis auf ein paar wenige Stunden die ganze Nacht durch.
Erst am nächsten Tag lies es mehr und mehr nach bis sie schließlich gemeinsam spielten und erneut friedlich miteinander schliefen.
Deswegen sollte man nicht meinen, dass es ständig friedlich zugeht. Gerade beim gemeinsamen Spiel geht es wild zu. Angefangen bei rasanten Verfolgungsjagten bis hin zur Schlägerei. Dabei sind sie nicht schon nach einigen Minuten erschöpft. Nein, das geht mit Leichtigkeit über eine Stunde bevor sie wirklich so erschöpft sind das sie wieder gemeinsam schlafen gehen.
Im Großen und Ganzen sind sie natürlich unschuldig und es gilt: "Gemeinsam sind wir stark!"

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Einen Kratzbaum kaufen kann jeder, allerdings gefallen mir die Wenigsten davon und mit etwas Kreativität kann sich jeder selbst einen Kratzbaum "heranziehen".

Aus Lindenästen, Holzbrettern, Fell und naturbelassenen Sisalseil konstruierte ich mit Hilfe eines Freundes den Kratzbaum mit einer Höhe von 140 cm. Dabei stand natürlich im Vordergrund die Stabilität des Kratzbaumes. Es will doch niemand dass der Baum von den Katzen gefällt wird.
Ob der fertige Kratzbaum von den Katzen auch akzeptiert wird war anfangs abzuwarten, immerhin war ich mit meinen Vorbereitungen für meine zwei neuen Mitbewohner schon sehr frühzeitig fertig.
Der Kratzbaum ist ein voller Erfolg geworden. Chili und Maggie benutzen ihn zum Kratzen - somit wird die Couch etwas geschont - und als Schlafplatz. Dabei verschmelzen sie manchmal zu einer einzigen Katze...
Manchmal wird der Kratzbaum auch in ihr Verfolgungsjagt-Spiel integriert.

Maggie
Maggie hat einen schüchternen Charakter. So beobachtet sie lieber ihre Umgebung aus einer sicheren Position und schleicht sich nur vorsichtig langsam näher.
Dieses Verhalten fordert meinerseits einiges an Geduld. Ich versuche es ihr nicht zu oft nahe zu kommen und wenn sie sich von selbst nähert bemühe ich mich keine abrupten Bewegungen zu machen.
Kleine Erfolge sind dabei schon zu verzeichnen. So kommt sie gelegentlich von selbst und legt sich, in Gegenwart von Chili, neben mich.
Wenn ich meine zwei Tiger dann streichle schnurren beide im Chor - kleine Erfolge sind die Schönsten.
Ein verpatztes "Geschäft" musste ich bei Maggie in Kauf nehmen, aber ab dem zweiten Anlauf war sie stubenrein. Auch sonst wird sie in ihren ersten Lebenswochen sicherlich viel von Ihrer Mutter gelernt haben, nicht nur wie die Katzenwäsche funktioniert.
Maggie's Mutter kennt man es kaum an, aber zwei von Maggie's Geschwistern hat sie den Farbschlag "Schildpatt" vererbt. Eine etwas andere Variante der typisch dreifarbigen Glückskatzen. Maggie hat das Glück zumindest versteckt in ihren Genen.
Trotz anfänglicher Scheue strebt Maggie ein hohes Ziel an.
Das sie sich nach knapp einer Woche schon eingelebt hat lässt sich unschwer erkennen.

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Chili
Von kleinst auf war Chili ein munteres Kerlchen und im Alter von zwei Wochen sah es noch aus als würde er einem ein Lächeln entgegen werfen...
...4 1/2 Wochen später, war aber deutlich zu erkennen dass er seine Geschwister und sich mit einem furchteinflößenden Fauchen verteidigt. Somit wurde er seinem Namen 'Chili' nur gerecht und zeigt das nötige Temperament. Sein Name passt zudem noch zu seiner Fellfarbe.
Trotz des feurigen Namens hat Chili aber auch eine friedliche Natur und sucht des Öfteren die Nähe von mir um sich ein paar Streicheleinheiten zu holen.
Chili's Mutter ist, im Gegensatz zu Maggie's Mutter eine richtige Glückskatze. Seine Schwestern aus demselben Wurf sind alle dreifarbig, allerdings sind auch nur Weibchen dreifärbig.
Mit seiner Neugier wird dann auch der Kübel mit dem gewechselten Aquariumwasser getestet - der erste Vorgeschmack auf frischen Fisch. Solange das Aquarium abgedeckt bleibt sind die Fische in Sicherheit.
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